AG „Frieden“ beim „Aufstehen“-Kongress am 29.04.19

Ausführliches zum Kongress kann man in der Jungen Welt und bei RT nachlesen.

Von mir nur einige Bemerkungen, die meiner Meinung nach für die künftige Arbeit der AG Frieden interessant sind:

Es stimmt – „Aufstehen“ ist nicht tot. „Übrig geblieben“ sind 19 Gruppen mit jeweils 15-40 aktiven Mitgliedern allein in Berlin. Diese haben sich ohne die ausgebliebene Unterstützung vom Trägerverein organisiert und eigene Aktionen durchgeführt. Diese Gruppen werden weiterarbeiten.

AG Frieden zeigt Präsenz

Der Kongress begann u.a. mit zwei interessanten Redebeiträgen:

Der Vortrag von Prof. Steinhardt (Partner: Prof Flassbeck)  überzeugte mich, bei Fragen zu Deutschland und Europa betreffende wirtschaftliche Zusammenhänge, Antworten auch bei Makroskop zu suchen.

Prof. Mohssen Massarrat (im wissenschaftlichen Beirat von attac) sieht die Aufgabe von „Aufstehen“ nicht darin, das Rad (auf allen politischen Feldern) neu zu erfinden, sondern die deutschlandweit bestehenden Gruppen zu gemeinsamem Arbeiten zu motivieren und zu organisieren.

Das scheint mir als Inhalt unserer Arbeit in der AG Frieden besonders  zutreffend.
Beim Workshop wurde schnell klar, dass man die Eulen nicht erst nach Berlin tragen muss – einige haben den Weg schon allein hierher gefunden.  Unter den fast fünfzig Teilnehmern waren viele, die seit langem in Gruppen (Rotfuchs, VVN, Friko, Friedensglocke, Mütter gegen den Krieg, christliche Friedenskonferenz u.a.) aktiv sind.

Versuchen wir also, die Vernetzung und Koordinierung der Gruppen bei den künftigen monatlichen Treffen voranzubringen sowie weitere Gruppen zur Teilnahme zu bewegen.

Unser erstes Ziel:
Die Schlagkraft der Friedensbewegung in Berlin erhöhen!

Berichte der AGs
Berichte der AGs
Michael Prütz
Michael Prütz von „Deutsche Wohnen enteignen“:
„Diesmal haben wir die Chance zu siegen!“

Nachdenklich stimmt mich allerdings die Erkenntnis, dass der Altersdurchschnitt der AG Frieden der bei weitem höchste aller Gruppen war; bei allen anderen gaben junge Aktivisten häufig schon den Ton an.

Ist das Thema „Kriegsgefahr“ tatsächlich so abstrakt für die Jüngeren? Für Klimaschutz und gegen Mietenwahn gibt es große Massenbewegungen.

Unser zweites Ziel:
Über den Rüstungswahnsinn und die aktuellen tödlichen Bedrohungen durch wieder wachsende Atombombenarsenale aufklären – und das Thema „Frieden“ mittelfristig als dritte große Überschrift in die Medien bringen.

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